Koh Jum/Koh Pu

Vom überfüllten Pier in Koh Lanta ging es mit dem Speedboat (43 Euro) in 20 Minuten auf die kleine Insel Koh Jum. Zumindest heißt der südliche Teil so, der nördliche Koh Pu, was übersetzt die Krabbeninsel heißt.


Wir wurden von dem Betreiber unseres Bungalows abgeholt…

… und die Insel zog uns gleich in ihren Bann. Die Straßen waren fast leer, viel Urwald, kleine, traditionelle Häuser…

…und alles sehr entspannt. Auch im Netz wird die Insel als Ort zum Entspannen beschrieben, ohne Partytourismus, kein Massentourismus.

Im Pizza Classic Resort Kohjum (Booking, 47 Euro) bekamen wir zur Begrüßung frisch gepressten Orangensaft, bzw. sind es eigentlich Mandarinen. Am Tresen hing dieses Schild…

Und auch am Eingang zu einem der 3 Ortschaften auf der Insel haben sie ein handgeschriebenes Plakat aufgehängt: „No Bikinis, please respect“. Und das ist völlig okay!!! Zuhause geht auch keiner im Bikini ins Restaurant. Natürlich hat es zuhause auch keine 34 Grad. Aber so wie sich bei uns darüber geärgert wird, wenn Ausländer ins Land kommen (und das nicht aus touristischen Aspekten), und unsere Kultur nicht respektieren, so muss man sich dann auch selber daran halten. Es ist trotz allem leider so, dass es Farangs gab, die mit nacktem Oberkörper Roller fuhren und die Mädels mindestens in Bikinihose mit Bluse drüber oder eben im Bikinioberteil oder ohne BH in den Restaurants saßen, wo sie von Frauen mit Kopftuch bedient wurden. Tatsächlich hauptsächlich Generation Z.

Wir hatten es zu Fuß ca. 5 Minuten an den Strand, der lang und einsam war…

Andere Insel, andere Künstlerkrebse…

Am nächsten Tag konnten wir vom Besitzer den Roller mieten und so machten wir uns wieder auf, die Insel zu erkunden…

Erst ganz in den Norden, an den Coconutbeach…

…wo wir eine Affenfamilie beobachten konnten. Das sollten nicht die letzten Affen gewesen sein.
Als der Schatten weg war fuhren wir zum nächsten Strand…

Mit vereinzelten Bars…

Bei Flut steht es im Wasser 🤩

…und Bungalows. Ich habe beobachtet, wie Einheimische mit ihrem Roller über den Strand fuhren, und dachte, wir könnten so den Heimweg abkürzen. Marius hat sich schließlich breitschlagen lassen, aber wir sind dann doch nicht auf die Straße gekommen, die Google uns angezeigt hat. Aber wieder ein erstes Mal: mit dem Roller über den Strand😅

Auch an den anderen Tagen erkundeten wir weiter die verschiedenen Strände und suchten uns ruhige, schattige Plätze. Und mein Hausmann hat es dann auch noch gemütlich gemacht…

Nur die Ameisen ließen sich auch durch Kehren nicht vertreiben…

Zum Mittagessen gab es Nudelsuppe. Man kann sich die Nudeln dazu aussuchen und welches Fleisch man will…

Servietten, wie auch Klopapier, sind in Thailand einlagig. Und tatsächlich gibt es ganz oft auch nur Klopapier als Servietten. Die meisten haben aber zumindest einen Spender dafür…

An einem anderen Strand, der wegen Ebbe und viel Wind nicht zum Baden eingeladen hat, sind wir spazieren gelaufen…

Und auf einen Buddha gestoßen der einen schönen Platz hat…

Dahinter haben wir ein Krematorium entdeckt…

Ein französisches Pärchen hatte so eines schon mal gesehen, sie wussten aber auch nicht, ob da nur Mönche verbrannt werden, oder alle Gläubigen. Auf jeden Fall sah es nicht so aus, als ob es in letzter Zeit benutzt worden wäre…

Koh Lanta

Zuerst hieß es, von Katrin Abschied zu nehmen. Sie machte sich auf den Weg zurück auf ihre Insel und für uns ging es in 2,5 h (16 Euro) im Minivan, dann mit Fähre, auf die Insel Koh Lanta. So ein bisschen als Familieninsel wurde sie uns beschrieben. Die Lieblingsinsel von Anne, die aber auch vor vielen Jahren zum letzten Mal dort war.
Wir hatten über AirBnB ein Zimmer im Lemontree gebucht (47 Euro/Nacht). Ein Hund und 2 Kater wohnen auch dort…

Wir haben gegenseitig voneinander profitiert 😻…

Und von der Unterkunft aus waren es nur 50 m bis an den Strand Klong Nin. Und da haben wir uns dann auch erstmal ausgebreitet. Es gab kaum Schatten…

…und im Wasser piekste es unangenehm. Das sind die Larven von Mangrovenquallen. Man sieht sie nicht und es ist auch nicht gefährlich. Es piekst auf der Haut und beim Schwimmen fühlt es sich an als ob man durch klumpiges Wasser schwimmt.


Nach Sonnenuntergang liefen wir noch den ganzen langen Strand entlang. Bestaunten die schönen Restaurants und Bungalowanlagen.
Es war sehr viel weniger los, als vermutet oder befürchtet. Wir fühlten uns beide ein bisschen an Zipolite erinnert. So wie es 2022 war.
Am nächsten Morgen liehen wir uns wieder einen Roller aus und erkundeten die Insel…

Wir fuhren bis ganz in den Süden. Dort kann man durch den Urwald wandern…

Aus welchem Grund auch immer es nicht funktioniert hatte. Egal, dann sollen die Besucher drüber steigen 😅

… und kommt direkt am Meer wieder raus…

Danach fuhren wir weiter nach…

Wunderschön liegen die vielen noch traditionell gebauten Häuser…

… auf Stelzen im Wasser…

Obwohl alles auf Tourismus ausgelegt ist, war es nicht überlaufen…

Wasserlieferung

Man kann entweder shoppen…

😅 Was für ein Glück für die Schmetterlinge!
wer findet die Katze ? 😻

oder Essen gehen…

Coconutshake und ein Butterfly Pea-Tee mit Maracuja


Die ganze Insel ist sehr schön und grün. Auch hier wird, wo kein Urwald mehr ist, oder dafür gerodet wurde, Kautschuk angebaut und geerntet.

Wir fuhren hoch bis in den Norden der Insel, nach Saladan, um uns wegen der Weiterfahrt zu erkundigen. Auch wenn es alles nicht so weit auseinander ist, waren wir dann doch froh, wieder zurück zu sein. Zum einen konnte ich nicht mehr länger auf diesem Roller sitzen und zum andern war Marius froh, denn an diesem Roller gingen beide Bremsen nicht so richtig. Aber wir hatten immerhin Helme!

Abends fuhren wir zusammen mit Cyntia, die auch mit uns im Lemontree wohnte, ins Nachbardorf in die Cigare-Bar. Dort war ein Reggae Konzert von „Job2do“…

Schon bei Katrin auf der Insel hatten wir von der thailändischen Reggaeband gehört, das eine Lied sofort im Ohr gehabt. Er ist in ganz Asien berühmt und die Thais feiern ihn, weil er der Einzige ist, der es hinbekommt, auf thailändisch gute Reggae Musik zu machen. Und so feierten wir mit ihnen und tanzten den ganzen Abend…

Ich war etwas schockiert von den Männern. Also den Ausländer/Touristen/Farangs. Ich weiß nicht ob es an der Hitze lag, dem vielen Marihuana…

… oder ob einfach viele Idioten hier zusammen gekommen sind. Aber sie haben sich unmöglich aufgeführt und nie gemerkt, wenn es zu viel wurde. Cyntia hatte so eine Bekanntschaft gemacht, den sie von sich stoßen musste. Und dann habe ich auch noch einen beobachtet, wie er ein 4er Grüppchen Thai Mädels anbaggerte. Man muss dazu wissen, dass Thais keine Körperlichkeiten in der Öffentlichkeit austauschen. Händchenhalten vielleicht mal, aber es wird nicht geküsst oder gekuschelt wenn andere zuschauen können.
Auf jeden Fall haben diese Mädels zusammen getanzt und ein Farang hat das als Aufforderung gesehen, sich von hinten tanzend mit seiner Hüfte an eines der Mädels ran zu machen. Diese ist sofort geflüchtet und hat sich vor ihre Freundin gestellt. Was den Farang aber nicht davon abgehalten hat, sich weiter tanzend an die Mädels ran zu machen.
Es ist auch nicht üblich in Thailand, auf der Straße laut zu werden. Thais wahren immer ihr Gesicht. Deshalb haben die Mädels auch weiter gelächelt, haben nur versucht, sich von ihm fernzuhalten. Wieder ein anderer hat, während seine Freundin ihn geküsst hat, gelangweilt in der Gegend umhergeschaut, sie danach verscheucht und mit einer anderen geflirtet.

Mit einem überteuerten Taxi gings dann Nachts wieder zurück. Wir hatten uns bei der Hinfahrt noch darüber unterhalten, dass einem, auf so einer Insel nichts anderes übrig bleibt, als unverschämte Preise zu zahlen. Wenn man keinen Roller hat bzw nicht betrunken fahren will, können sie verlangen was sie möchten. Und teilweise werden sie teurer, sobald man versucht zu verhandeln. Wir haben das doppelte bezahlt wie auf dem Hinweg. Wenigstens waren die Spritpreise überall gleich. Egal ob an der Tankstelle…

… oder am Straßenrand…

Am nächsten Tag war Strandtag angesagt. Wir hatten ein gebrauchtes, großes Tuch gefunden und uns am Strand immer ein Dach damit gebaut. Denn in der Sonne hielten, zumindest wir, es nicht den ganzen Tag aus. Und so gingen die Stunden mit baden, Buch lesen, zwischendurch mal was Essen auch vorbei…

Und so waren auch schon wieder 5 Tage auf Koh Lanta vergangen. Wir wurden am 29.1. mit einem Taxi abgeholt und zum Pier gefahren, von wo aus es zur nächsten Insel ging.

Mangroven, Meeresfrüchte, Magen-Darm

Am nächsten Morgen musste Marius früh raus, weil er eine Angeltour gebucht hatte. Das erste Mal auf dem Meer. Pascal hatte es organisiert. Er ging selber auch mit. Ich bekam bald das erste Bild von ihm…

Katrin und ich hatten an unseren Bungalows eine Affenshow. Sie kamen bei Ebbe aus dem Wald und suchten Futter…

Es waren alle Generationen dabei und hat riesen Spaß gemacht, ihnen zuzusehen.

Danach fuhren wir nach Krabi. Ich durfte fahren, da Katrin noch nie einen Beifahrer dabei hatte und so war das mein erstes Mal Linksverkehr! Man muss sich an den Kreuzungen gut konzentrieren. Und auch immer wieder während der Fahrt passierte es, dass ich dachte, bzw. instinktiv reagierte:“Hä…ah ja doch, passt“ 🙃

Erstes Ziel war ein Mangroven-Lehrwald…

Wir sahen verschiedenste Krebse, nur die knallig bunten lassensich gut fotografieren…

…dank Ebbe die Wurzeln (Mangroven haben 4 verschiedene)…

…und bestiegen beide mit Höhenangst den Aussichtsturm. Der sich aber wirklich lohnte…

Bei der Fertigstellung war wohl ein Affe etwas ungeduldig…

Vor und nach dem Frühstück ein bisschen Shopping…

Ich habe unbedingt noch einen Sarong gebraucht. Dann haben wir den neu renovierten Tempel besichtigt…

…mit wunderschönen Wandmalereien…

Eine Lotusblume in allen Stadien…

Daneben wurde noch ein Tempel renoviert…

Hier ein Metallgerüst. Ganz oft sieht man das aber mit Bambus. Wobei es erst in Bangkok einen schlimmen Brand gegeben hat. Man überlegt nun, diese traditionellen Gerüste zu verbieten.

Dann wieder nach Ao Nang, um Marius abzuholen. Wir kamen zufällig noch an einem Tempel im Khmer-Stil (Kambodscha) vorbei…

Die Jungs hatten leider keinen großen Fisch gefangen hat. Pascal hatte gestern noch erzählt, dass der Kapitän dort fischt, seit er 4 Jahre alt ist und sie bisher immmer was gefangen haben. Jetzt hatte Marius aber das Pech, dass der Kapitän an diesem Morgen absagen musste. Und derjenige, der das Boot gefahren ist, hat sich zwar größte Mühe gegeben, aber einfach nicht die Erfahrung. An einem Riff haben sie dann aber doch noch ein paar Kleine gefangen…

…damit es noch was zum Essen gab…

Wir fuhren dann weiter zum Klong Muang Beach, der nicht ganz so überlaufen ist. Marius holte sich erst noch Papaya Salat mit Meeresfrüchten und dann ging es zum Baden. Bis zum Sonnenuntergang…

Da es auf dem Heimweg lag, sind wir wieder ins Blue Monkey zum Essen😋

Und dann ging es nachts bei Marius los. Die Meeresfrüchte am Mittag am Strand waren schuld. Und so wurde nichts aus der geplanten 2 stündigen Wanderung zum Dragon’s Crest am Samstag. Ich ging stattdessen einkaufen und versorgte ihn mit Flüssigkeit, Elektrolyten, Heilerde und Bauchmassage. Abends fuhr ich dann zu Pascal, wo Katrin tagsüber war. Wir mussten die Roller zurück geben. Ich habe das Rollerfahren inzwischen genossen, so ein bisschen chaotisch, ein bisschen Regeln, aber irgendwie auch nicht. Links abbiegen ist auch bei roter Ampel völlig in Ordnung.

So wirklich besser ging es ihm abends noch nicht, aber auch nicht schlechter. Aber wir waren uns alle einig, dass eine Meeresfrüchte-Vergiftung wesentlich schlimmer hätte ausgehen könnte. Und tatsächlich hatte er dann die ganze Nacht durchgeschlafen und wir konnten am 25.1. weiter reisen…

Krabi

Am 21. Januar verließen wir die Insel wieder mit dem Speedboot. Und von Ranong aus fuhren wir mit dem Local Bus nach Krabi. Katrin war schockiert, vor einem Jahr war sie noch alleine als Farang im Bus, nun waren es fast nur Touristen. Der Bus wurde so gefüllt, dass auch im Flur noch jemand sitzen musste…

Auf der Hälfte der Strecke gab es eine Pause…

Damit sie nicht so schnell weiter reifen, werden sie im 7Eleven einzeln so verkauft 🤨

Marius hatte einen Samsung Shop entdeckt und konnte mir ein Induktions-Ladegerät kaufen. Denn irgendwie war Wasser, ziemlich sicher Salzwasser, in meine Ladebuchse gekommen. Und so konnte ich das Handy nicht mehr laden. War schon etwas komisch so ohne. Alleine wäre ich völlig aufgeschmissen gewesen. Es läuft ja alles über dieses Ding. Unverstellbar wie es früher gegangen ist.

Die Landschaft war sowas von asiatisch. Es war viel Urwald, aber die Formen der Berge oder Felsen, lassen einen sofort erkennen, dass es Asien ist.
Dort wo kein Urwald mehr steht, wird Kautschuk…

…oder Ölpalmen angebaut. Hier in dem ganzen Gebiet, auch auf den Inseln. Früher wurden Cashews angebaut. Schien sich nicht rentiert zu haben.
Nach 6 h erreichten wir Krabi und fuhren einmal durch die Stadt zu unserem am Stadtrand gelegenen Sai Thai Forrest Home Stay (Booking 47 Euro/Nacht). Es liegt direkt am Mangrovenwald…

Wir ließen uns ein Abendessen mit Grab kommen. Die vegetarische Variante des Wraps war ein Salatblatt und Zwiebeln, eingewickelt in einen Tortilla 😖 Es ist tatsächlich nicht ganz so einfach wie ich mir das gedacht hatte. Fleisch zu essen würde das Reisen unkomplizierter machen.

Am nächsten Morgen fuhren wir Richtung Ao Nang, besuchten einen Freund von Katrin, und holten unsere Roller ab. Knapp 7 Euro am Tag. Und dann ging es zum Frühstück in die Waffel-Bar von Pascal. Er ist Belgier und betreibt mit seiner Frau ein Restaurant, wo es belgische und Lütticher Waffeln gibt. Wieder was gelernt, die Lütticher sind süßer. https://maps.app.goo.gl/JsxYBzEVtyhJZCA2

Wir kamen auf unseren Roller, hier auf dem Festland mit Helm, an einem Tempel vorbei…

Katrins Hose war zu kurz, und schon kam eine Dame angelaufen und hat ihr einen Sarong umgebunden…

Schultern und Knie müssen bedeckt sein

Warum die Getränke zur Opfergabe vorzugsweise rot sind, haben wir noch nicht raus gefunden.

Weiter auf der Straße, hielten wir bei einem Schiffsbauer…

Das wurde renoviert
Die neu gebaut

Nachmittags flanierten wir die Strandpromendade von Ao Nang entlang…

Das krasse Gegenteil zur Insel. Hier ist Massentourismus. Es gibt Ausflugsboote zu den umliegenden Stränden und Inseln…

Wie an einer Perlenkette fuhren sie ständig an den Strand, spuckten eine Bootsfüllung Touristen aus oder luden ein und fuhren wieder zurück, um die nächste Ladung zu holen bzw. an den völlig überlaufenen Traumstränden abzusetzen…


Zum Baden gingen wir nicht, da am Ende des Strandes das ganze Abwasser von Ao Nang ins Meer geleitet wird.

Das war uns dreien zu viel. Deshalb haben wir mitten im Nirgendwo das Blue Monkey Restaurant gefunden, wo es super leckeres Essen gibt…

Und sie kümmern sich um 18 Straßenkatzen, die sie alle haben sterilisieren lassen…

😻

Inselleben

Wir waren 10 Tage auf Katrins Insel. Die Zeit verging wie im Flug. Es war total entspannt und doch war ständig was los!

Wir haben nicht nur faul am Strand gelegen…

…naja, schon oft…

…und umwerfende Sonnenuntergänge gesehen…

Wir haben uns den Tempel angeschaut…

Die Naga, die Buddha beschützt hat und eben die Samstagskinder auch beschützt, hat Muscheln als Panzer…

Bin doch irgendwie ne Meerjungfrau 🙃

Neben dem Altersheim am Longbeach…

Natürlich ein Altersheim für Farangs!

…gibt es ein Kloster. Einmal bekamen wir von einem Mönch Bonbons geschenkt. Ich wusste überhaupt nicht, wie ich mich verhalten sollte. Man soll sie als Frau ja nicht mal anschauen. Und der Gruß ist auch anders als normal. Deshalb hab ich nur genickt, was im Reiseführer als immer gute Reaktion beschrieben wurde.

Wir waren 2 mal beim Baden am Süßwassersee…

Denn es gibt Ebbe und Flut am Meer, und wenn man das nicht auf dem Schirm hatte, dann kam man an den Strand und konnte nicht baden gehen…

Der liegende Drache im Hintergrund

Den einen Tag sind wir morgens los mit dem Boot…

… auf die Nachbarinsel um die legendäre Hippy Bar zu besuchen und gegen Nachmittag wieder zurück…

…mit Zwischenstop in einer anderen Bar am Ende der Insel. Auch ein Schiff…

Freitag ist Pizza Tag. Es ging wieder mit dem Boot (vor Corona das öffentliche Verkehrsmittel) zum Restaurant. Gefühlt war die ganze Insel dort.

Als der erste Trupp wieder zurück wollte, sah ich von meinem Platz aus, dass irgendwas nicht stimmte. Marius war mitgegangen, da er schauen wollte, wie der Kapitän das mit der starken Brandung hin bekommt. Und es war gut dass er mit ist. Das Boot kippte, als alle versuchten einzusteigen. Eine Frau lag unterm Boot. Es ist niemandem etwas passiert. Der gesamte Inhalt des Bootes trieb im Meer herum, wir konnten aber alles einsammeln. Und der Motor stand komplett unter Wasser. So kamen wir in den Genuss, auf der Ladefläche eines Pickups zurück fahren zu dürfen!

Am Sonntag ist Markt, und auch da trifft man sich um lecker zu essen und/oder Maracuja-Mojito zu trinken…

Da am Dienstag ein Steinschleuderturnier war, haben Marius und Katrin eine Trainingsstation aufgebaut…

Allerdings hat nur Katrin die 250 ml Plastikflasche 2 mal getroffen und so waren wir nur Zuschauer…

Gewonnen haben die Burmesen, die das schon als Kinder lernen…

Viele leben auf der Insel, da Thailand vor Jahren hier Land verschenkt hat. Die Sonne geht, je nachdem an welchem Strand man sitzt, hinter Burma unter…

Und natürlich haben wir 2 mal eine Thai Massage auf Katrins Terasse genossen! Wobei man dabei öfter tief durchatmen muss, wenn sich die Finger, Hände oder Ellbogen in Muskeln oder über Verhärtungen drücken und nochmal und nochmal 😅

Es gab auch einen Zwischenfall, der gar nicht schön war. Ich habe ein Kind fotografiert, einen ca. 1,5 jährigen Jungen, der nackt war. Er war mit seinem größeren Bruder im Shop und sprang dann mit der kleinen, pumeligen Hand voller golden glitzernden Bonbons Richtung zuhause. Ich fand diese Szene so schön. Sein verschmitzter Blick zurück, als er weg lief und der wütende Blick, als sein Bruder ihm die Bonbons wieder abnahm. Ohne nachzudenken, wollte ich das festhalten und hab fotografiert. Da kam eine junge Farang auf mich zu und beschimpfte mich sofort. Wie ekelhaft ich wäre und dass ich sofort die Bilder löschen soll. Natürlich hatte sie recht! Ich weiß dass man Menschen nur fotografieren darf, wenn sie zustimmen. Auch hier hat es einen religiösen Hintergrund. Und ich respektiere das immer🙏 Ich war in diesem Moment verzaubert von dieser Szene und habe nicht nachgedacht. Ich habe die Bilder auch sofort gelöscht. Aber sie hat nicht aufgehört mich zu beschimpfen, ein Freund von ihr kam dazu und hat sich Schulter an Schulter zu ihr gestellt. Ich habe mich sehr schlecht gefühlt. Trotz allem, Hut ab, für so einen Einsatz, für diese Zivilcourage. Aber sie war nicht mehr zu bremsen mit ihren Beschimpungen. Und so sind wir schließlich einfach weg gefahren.

Sooo viel Paradies, sooo viele erste Male, sooo viel von allem…

Ich bin voll mit Eindrücken, die hier auf mich einprasseln und mich einfach oft ganz leise werden lassen…

Ich genieße dieses einfache Leben, ziehe nur kurze Hosen, Trägershirt und FlipFlops an. Das wars, der Rest gibt mir diese Insel!

Sogar Kokoseis im Milchbrötchen 🙃

Sooo viel was ich mir gewünscht habe, wonach ich mich an so vielen kalten, nassen Tagen gesehnt habe. Und es ist so viel besser!!! Mit nassen Haaren, die vor lauter Salz gar nicht mehr trocken werden, auf einem Roller durch den Urwald…

… von Strand zu Strand fahren. Über festgetrettene Pfade durch Dschungel zum nächsten Strand, der wieder anderen Sand hat…

Und es geht erst los! Wir haben uns schon gefragt, ob es ein Fehler war, hier zu beginnen, fernab vom Massentourismus. Wir werden sehen, was noch kommt…

Auf der Insel

Es gibt keinen Strom auf der Insel, nur Solar. Die Bungalow Anlagen…

… haben Generatoren, die nach Sonnenuntergang an-, und um 22 Uhr spätestens ausgeschalten werden. Für größere Einkäufe wird in Ranong bestellt und 2 mal die Woche am Pier die Lieferung abgeholt. Müll wird verbrannt, vergraben…

links brennt es schon, Marius vergräbt gerade, im Hintergrund der Wasserspeicher für’s Haus.

…Die Tiere aus dem Urwald holen sich die Obstschalen…

Hornbill (Nashornvogel)

…oder er wird weiter verarbeitet…

Einzig PET- Flaschen werden recycelt.

Es gibt nur wenige Autos, bis vor Corona stieg man vom Boot am Strand aus…

… und es gab auch keine Roller…

Die Bewohner haben sich ganz bewusst dafür entschieden, wollen keinen Partytourismus wie auf der Nachbarinsel…

Alte Thai Bauweise. Alles nur mit Seilen gebaut.
Die dazugehörigen Bungalows der Hippy Bar, hinterm Piratenschiff

Wir waren, dank Katrin…

…an den schönsten Stellen…

Perfekt um Sport zu machen 🧘‍♀️

… haben die besten Mahlzeiten zu uns genommen…

…nette und interessante Menschen kennengelernt…

…haben einfach nur sein dürfen…

Sie hat uns gut in die Gegebenheiten eingeführt. Es gibt kein Klopapier, da Sickergrube, und es verbrannt werden müsste. Also Podusche…

ist hier Standard

… und Po-Handtuch. Wir lebten mitten im Dschungel…

…also das Essen in Kisten verräumen, notfalls auch den Essensmüll nochmal eine Nacht in Kühlschrank, wegen den Ameisen. Denn nachts buddelt man kein Loch im Dschungel🤷‍♀️

Wir haben die ersten thailändischen Worte gelernt und sind überwältigt von der Freundlichkeit der Menschen.

Katrins Paradies

Am 12.1. ging es frühmorgens mit dem Flieger nach Ranong und dann weiter mit einem Speedboot…

…vom Umschlagplatz für Shrimps und Tintenfisch…

…auf die Insel. Im Boot auch wieder viele Verbote 😉…

Und dann waren wir da …

Es begrüßte uns der ekelhafte Gestank von frisch geerntetem Kautschuk, der da an der prallen Sonne lag…

Mit meinem 20kg Gepäck quetschte ich mich zum 50kg Fahrer auf den Roller und er brachte mich sicher über die Insel, Marius auf einem Taxiroller und Katrin auf ihrem eigenen hinterher. Was für eine Reise!

Dann saßen wir auf ihrer Dachterasse, mit Ausblick auf Meer und Strände…

Wir haben schon nach wenigen Stunden verstanden, warum es hier so viele Menschen gibt, die hängen bleiben, jedes Jahr für mehrere Wochen oder Monate wiederkommen…

Die 2 holten unseren Roller ab und dann gings los. Ohne Helm…

…ohne einen Zeiger…

…und ohne Stoßdämpfer vorne cruisten wir über die Insel…

An den Steigungen waren wir froh, dass Katrin uns einen Roller mit Schaltung gemietet hatte. Die Beifahrerinnen der Automatikroller müssen einiges an Berg hochlaufen 😎

Frühstück am Meer…

Ich war so geflasht, stand mit Freudentränen an diesem Strand, und konnte mein Glück kaum fassen…

Und so ging es weiter 🤩 Der weltbeste Kokosnuss-Shake…

Kuchen von der Cookie-Frau, noch mehr umwerfend schöne Strände…

Mit kreativen Krebsen🤩. Sie kreieren Palmen…

Sind super mini…

… und gestalten ganze Strände…

Katrin erzählte uns die Geschichten über die ganzen Farangs (übersetzt Kartoffel, so nennen die Thais uns Europäer), die hier ihre Zeit verbringen, Geschichten von den ganzen Menschen, die dieses einfache Leben hier lieben. „Don´ t move!“ war eines der ersten Dinge die ich hier gelernt habe und sofort sehr gut in der Umsetzung wurde. Ich habe einen Menschen kennengelernt, der es liebt zu sitzen 😄, ihm jede Ausrede dazu lieb ist, sich nicht bewegen zu müssen. Er hat erst im 6. Jahr auf der Insel die Kneipe am Ende von seiner Straße kennengelernt.

Bangkok Tag 3

Um zu unserem ersten Ziel zu kommen, durften wir mit den Klong Express Boat fahren. Das übliche Transportmittel in den Kanälen/Klongs Bangkoks…

…zum Jim Thompson Haus…

Er hat im 19. Jhd. die Seidenspinnerei wieder aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt…

Und gleichzeitig traditionelle Häuser…

… und Statuen…

…und Möbelstücke…

…und Decko…

…und Nippes…

…gesammelt. Und ist dann in Malaysia verschollen…

Bis heute weiß man nicht was mit ihm passiert ist. Wunderschöne Anlage…

Der Gärtner hatte sein eigenes Häuschen…

Weiter im Wassertaxi und dann durch die Straßen geschlendert…

Den klopfenden Klangschalen Herstellern zugeschaut…

Die LKW’s in Thailand werden hier besonders gepflegt…

… und ausgestattet…

Im 4. Stock eines indischen Stoffhauses …

…haben wir uns an einem Selbstbedienungs-Restaurant ein super frisches, leckeres Mittagessen gegönnt. Beim Zurück zum Wassertaxi liefen wir die Ong Ang Walking Street entlang…

Die erste 3D Brücke in Bangkok…

…mit Kunstwerken an den Mauern…

Katzen mit Kälteschutz…

Katrin redete auch von einem Temperatursturz in Bangkok als sie uns im Träger Tshirt und Rock zum Golden Monument führte 😉. Es war tatsächlich nicht so heiß wie erwartet, man kann den ganzen Tag durch die Stadt laufen (10000 Schritte hatten wir jeden Tag locker), ohne stark zu schwitzen, wenn man sich im Schatten aufhielt. Es hatte nur 28 Grad statt 33 😅und wurde nachts etwas frischer. 16 Grad. Wir hatten noch wenige Tage vorher -13 Grad erlebt.

So eine Kulisse hätte sich uns nicht geboten…

Die Treppen nach oben…

Vorbei an Glocken und Gong…

Jeder läutete jede Glocke, und viele den riesigen Gong. Es machte mich unruhig 🙃. Und weiter nach oben…

Zu den Heiligen…

Naga, die 7köpfige Schlange, die einstmals Buddha beschützte. Schutz für alle Samstags-Geborenen ☝️

Und dann bis ganz nach oben…

Ein sehr energiereicher Ort…

…und Geschichtsträchtig…

Als die Cholera wütete wurden hier die Leichen verbrannt oder vergraben. Die Geier kreisten damals immer im Himmel.

Alles schön, durchdacht und sauber. Meine Füße waren nach einem ganzen Tag laufen immer noch sauber…

Man beschriftet goldene Blätter mit seinen Wünschen 💫

Zurück im Klong Boot, sobald sie freie Fahrt hatten, geben sie richtig Gas…

Das war’s, Bangkok. Erstmal. Wir kommen gerne wieder zurück 🫶. Du hast uns auf Thailand vorbereitet, so ganz passen wir noch nicht rein…

…soooo vieles, so neu. Das Essen, die Sprache, die Währung, die Mentalität, die Religion, die Gegebenheiten. Auf jeden Fall hast du unser Herz schon gewonnen🫶

Bangkok Tag 2


Nach einem thailändischen Hotelfrühstück, naja, ein Nutella Croissant musste natürlich sein 😉,  gingen wir zum…


Wir trafen uns mit Dominik und seiner Hündin Sandy. Und schlenderte los. Allerdings kamen wir nicht weit, denn Thailänder lieben Hunde und verehren Suchhunde. Und Sandy ist so ein Suchhund. Viele wollten streicheln, ein Bild schießen…


…oder einfach nur von weitem winkend ihre Freude äußern.
Beim Erdbeben 2025 hatten Suchhunde …Menschen in einem eingestürzten Hochhaus lokalisiert und somit Leben gerettet. Sandy war damals als Zuschauerin dabei, weil sie noch im Training war. Und mit ihrem Geschirr erkennt man sie als Suchhund. Dominik ist gerade am Prüfungen machen mit ihr. Er hat einen Instagram Kanal…
Es gibt 2000 Stände auf diesem Markt. Verschiedenste Mode, ganz schlicht in Leinen oder bunt…


Sie lieben Katzenmotive…


Elefanten wohin man blickt…


Und noch so viel mehr…


Sehr präsent…


Und noch viel mehr die vor kurzem verstorbene Königin Mutter…

Nordindisch gab es zum Mittagessen.  Blut war unter anderem Bestandteil von Marius Essen…


Bei mir gab es Spiegelei-Salat…


Abends dann zu einer neuen Dachterasse …


Mit schöner Skyline…


Und tropischer Grünanlage…


Zum Abschluss wieder ein leckeres, gewürzvolles Abendessen.
Bam, bam, bam. An allen Ecken und Enden gibt es Neues , nie Gesehenes, nie Gerochenes.  Katrin hat uns gleich am ersten Tag beim Einkaufen geraten Elyte mitzunehmen, auch ein Riechstift sei manchmal hilfreich. Wir haben es nicht gemacht. So schnell, wie einem aber unidentifizierbare Gerüche, manchmal auch sehr …

in die Nase steigen, kommt man gar nicht an den Stift. Viele Thais sind wie süchtig danach, auch einen Taxifahrer habe ich dabei beobachtet wie er an jeder Ampel sein Döschen rausgezogen und geschnuppert hat.

Auf dem Weg zur S-Bahn begegnet einem auch Interessantes…

Und so wild, wie ich es mir vorgestellt habe, ist Bangkok gar nicht. Da die Menschen nicht nur freundlich lächeln, sondern es auch sind. Und dadurch ist alles so viel einfacher. Man überquert eine vierspurige Straße mit einem bestimmten Handzeichen und lächelt dabei

Thailand 2026 – 8.1. – 20.3.

15 cm Pulverschnee lag überall, als wir morgens um 5 von Gerlinde abgeholt worden sind. 5.19 mit dem Zug nach FN an den Hafen und auch dort durch 5 cm Schnee zum Katamaran…

Der brachte uns in 50 Minuten nach KN. Und weiter mit dem Zug zum Flughafen Zürich. Alles hatte einwandfrei geklappt. Das Flugzeug musste noch enteist werden, deshalb kamen wir mit Verspätung in Istanbul an. Es blieb aber genügend Zeit, um noch etwas zu dehnen…

Es hat sich auch gleich eine angeschlossen💪

Dann 8 h 40 nach Bangkok. Nicht der schönste Flug. Turbulenzen und eng. Morgens um 9 landeten wir in Bangkok. Wir hatten ein Shuttle ans Hotel. Und nach 55 Minuten Fahrt im Linksverkehr waren wir dann am Hotel. Packten die Badesachen und begaben uns zum Pool…

Katrin kam kurze Zeit später! Wir waren jetzt wirklich da 🙃 Wir hatten die letzte Zeit viel korrespondiert, sie hat so viel für uns organisiert🙏 Rundum-Sorglospaket 🥰 für die erste Woche im uns unbekannten Thailand.

Um uns wegen dem Jetlag durch den Tag zu bringen, stürzten wir uns in eine neue Welt! Zuerst eine Bootsfahrt auf dem…

Und dann weiter eingetaucht…

Der erste Buddha-Baum…

Ziel war das Künstlerviertel…

Der Eingang zu einem Café…

…mit lecker Iced Coffee und Green Tea Variationen…

Ein altes chinesisches Gebäude (So Heng Tai House)…

Weiter treiben lassen…

Schwarze Hühner legen hier rosa Eier…

Müllabfuhr…

Neben der Haustürglocke die Halterung für Räucherstäbchen…

Und dann ging’s nach China Town…

Neue Lieblingsfrucht, Mangosteen…

Nicht probiert haben wir Insekten oder Skorpione…

Das ist Nai Ek Roll Noodle (Guay Jub Nai Ek) in Bangkoks Chinatown (Yaowarat). Michelin Guide 2019 und 2023 Streetfood. Spezialität:
Guay Jub – gerollte Reisnudeln in einer kräftigen, pfeffrigen Suppe mit Schweinefleisch, Innereien, Ei und Knoblauch.

Wir haben uns aber durch die anderen Straßenstände gefuttert : Fischkuchen, Mangosteen und Drachenfrucht in 2 verschiedenen Farben, Kokos- Schoko-Pfannkuchen, Wachteleier, Reismehl-„Tacos“ mit süßer Füllung 🥰 alles Dinge, die ich so zuvor noch nie gesehen, geschweige denn gegessen habe!

Was für ein Start 🙃 soooo viele neue Bilder im Kopf, Gerüche in der Nase, völlig neue Sprache in den Ohren, das genüßliche Gefühl von Sonne auf der Haut und Geschmacksknospen-Explosionen auf der Zunge.